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Handtracking: Wie die Steuerung mit den eigenen Händen die VR-Arbeitsschutz­unterweisung beeinflusst

Verletzter Bauarbeiter in VR, Szene mit Handtracking-Steuerung

Bei unseren Schulungen setzen wir auf Virtual Reality, um den Teilnehmenden möglichst realistische Szenarien zu bieten. Ein realistisches Bild allein reicht aber nicht aus. Deshalb haben wir von Anfang an darauf geachtet, dass unsere Anwendungen Handtracking unterstützen, um die Schulung so realitätsnah wie möglich zu machen.

Meta-Quest-Brillen werden zwar meist mit Controllern geliefert, wir haben uns aber entschieden, das Potenzial des Handtrackings zu nutzen und die Teilnehmenden mit den eigenen Händen arbeiten zu lassen. Warum Handtracking? Es ist ein Schritt hin zu einem noch realistischeren und interaktiveren Erlebnis in der virtuellen Realität.

In der Schulung zählt jede Minute. Ein Controller wäre nicht für alle selbstverständlich, und selbst jüngeren Menschen fällt die Bedienung mitunter schwer. Deshalb verlangen wir nicht, dass die Teilnehmenden den Umgang mit Controllern lernen. Die eigenen Hände genügen, sie sind jedem vertraut, und eine Anleitung braucht es nicht.

Stellen Sie sich eine Erste-Hilfe-Schulung vor, in der jede Bewegung mit den eigenen Händen ausgeführt wird, ganz ohne Controller. Dank Handtracking können wir die Wiederbelebung virtuell direkt mit den Händen durchführen, was der Schulung Authentizität und Intensität verleiht. Wichtig: Unsere Erste-Hilfe-Anwendungen unterstützen alle auf dem Markt erhältlichen Übungspuppen. Wenn Sie eine Übungspuppe haben, kann sie die Erste-Hilfe-Schulung zusätzlich bereichern.

Die Wirkung des Handtrackings auf die Teilnehmenden ist enorm. Weil sie die eigenen Hände einsetzen können, fühlen sie sich sicherer und sind bei den Übungen stärker eingebunden. Das stärkt nicht nur die Handlungsroutine, sondern auch das realistische Erleben, was in der Arbeitsschutzunterweisung entscheidend ist, wo Sicherheit und das richtige Verhalten in Krisensituationen besonders zählen.

Bei unseren VR-Schulungen achten wir darauf, dass jede Phase, ob Arbeitsschutzunterweisung, Erste Hilfe oder Brandschutz, reale Situationen abbildet, in denen die Teilnehmenden handeln müssen. In der echten Welt haben wir keine Controller zur Hand, sondern nur unsere Hände. Deshalb setzen wir auf Handtracking: Es bietet möglichst authentische Schulungserlebnisse, die nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch auf reale Situationen vorbereiten.

Ein virtueller Rettungssanitäter führt in einem VR-Erste-Hilfe-Szenario die Herzdruckmassage bei einem verletzten Arbeiter durch

Warum wir uns für Handtracking entschieden haben

  • Natürliche Interaktion: Hände sind das natürliche Werkzeug für Interaktion in der realen Welt. Dadurch ist Handtracking für die Teilnehmenden intuitiver.
  • Keine zusätzlichen Geräte nötig: Mit Handtracking entfallen die Controller. Das bedeutet weniger Komponenten, die bedient werden müssen, und weniger mögliche Störungen im Schulungsablauf.
  • Mehr Bewegungsfreiheit: Die Teilnehmenden können ihre Hände frei bewegen, was natürlichere und flüssigere Gesten und Handlungen in der virtuellen Umgebung ermöglicht.
  • Stärkere Immersion: Die eigenen Hände statt Controller erlauben ein tieferes Eintauchen in virtuelle Szenarien und erhöhen so Einbindung und Beteiligung der Teilnehmenden.
  • Präzision und Genauigkeit: Handtracking kann Handbewegungen mit hoher Präzision und Genauigkeit erfassen, was für Schulungen mit detaillierten Gesten und Handgriffen wichtig ist.

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